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Herbstbepflanzung

05.11.2021

Herbstbepflanzung

 

Die spätsommerlichen Temperaturen haben Mitglieder des Bürgervereins kürzlich genutzt, um das Hochbeet im LÖWEN herbstlich neu zu bepflanzen.

Auch die eingetretene Verwilderung der Rosen auf dem Rosenhochbeet in der Mitte des Gartens, die während der Pandemie entstanden war, wurde unter fachkundlicher Anleitung und tatkräftiger Unterstützung von Martin Klotz gleich mitbearbeitet.

Hermann Schmutte

Eine Herbstwanderung

20.10.2021

Eine Herbstwanderung

Für viele Wanderfreunde/innen ist die „goldene Jahreszeit“ die schönste Wanderzeit des Jahres. Der Bürgerverein hatte zu einer Herbstwanderung auf dem Jubiläumspfad „Hagenbach-Idylle“ eingeladen. Dieser abwechslungsreiche  Rundweg liegt zwischen Trossingen und Aixheim und führt  auf größtenteils romantischen Naturpfaden vorbei an schönen Gewässern, durch Wald und offene Landschaften.

Bei bester Stimmung und wunderschönem Wanderwetter machten wir unsere Mittagsrast bei der Schutzhütte des Aixheimer Albvereins. Mit der Schlusseinkehr und einem guten Vesper im Naturfreundehaus in Trossingen, ging unser erlebnisreicher und erfolgreicher Wandertag zu Ende.

Für den Bürgerverein

Heinz Karg

Bürgerverein und ED Netze machen aus Trafohaus Kunst

09.08.2021

Der Dauchinger Bürgerverein unterstützte mit einer Geldspende eine Aktion des Künstlers Jochen Laufer. Dieser verschönerte ein weiteres ED-Netze-Trafohäuschen.

Sie sind als Zweckbauten geschaffen und dienen einem zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes. Doch die eher tristen Versorgungsanlagen der ED Netze GmbH in Dauchingen wurden nun in schöne und sogar blühende Baukunst-werke verwandelt. Jüngst wurde die zweite Trafostation der ED Netze GmbH mit dem Motiv einer farbefrohen frischen Blumenwiese verschönert. Der aus Kappel stammende Graffiti- und Streetart-Künstler Jochen Laufer zauberte in den vergangenen Wochen diese Blumenwiese mit Schmetterlingen und Bienen auf den vorher grauen Zweckbau an der Schwarzwaldstraße. Der Künstler verweist mit seinem geschaffenen Kunstwerk auf den Naturerfahrungsraum „Zaunstetten“ am östlichen Ortsrand, für den eine 7400 qm große Wiese in eine Streuobstwiese mit Wildblumen als Schmetterlingen und damit in eine Bienenwiese umgewandelt wurde. „Zaunstetten“ in Dauchingen gehört zu den nur acht landesweit anerkannten Naturerfahrungsräumen.

Thomas Sauter von der Kommunalbetreuung Schwarzwald-Baar Hegau-Bodensee ließ im Gespräch beim Ortstermin verlauten, dass die ED Netze

auf den Künstler durch die Bemalungen der kleinen Verteilerkästen in der Nachbargemeinde Niedereschach aufmerksam geworden sei. Aufmerksam auf Jochen Laufer wurde auch der Dauchinger Bürgerverein, als der „Painttastik“-Künstler das große Trafohaus an der Daimlerstraße bemalt hatte. Nun nahm man Kontakt zum Bürgermeister auf, um ihm zu signalisieren, dass man sich hier einbringen möchte; ganz nach dem Motto: „Unser Dorf soll schöner werden.“

Erst kommt der Dampfreiniger. Mit einer Geldspende unterstützte nun der Bürgerverein das jüngste Werk von Jochen Laufer. Bevor aber Laufer mit seinem Kunstwerk an der Schwarzwaldstraße loslegen konnte, musste die ganze Fassade mit einem Dampfreiniger gesäubert werden. Von den ED-Netze-Monteuren wurden die Lüftungsschläuche abgedeckt und Kabeleingänge verlegt, um Platz für das Kunstwerk zu schaffen. Das Ergebnis der Künstler-Mühen kann sich wirklich sehen lassen, freut sich Joachim Strohm, Leiter des Stützpunktes Donaueschingen, angesichts des Farbtupfers.                                                                                               ser

Im Einsatz für die Gemeinde

31.07.2021

Der Dauchinger Bürgerverein „Lebenskreis“ engagiert sich in der Ortschaft auf vielerlei Ebenen.

 

Viele Projekte werden derzeit seitens des Bürgerverein „Lebenskreis“ angedacht, um sich in der Gemeinde zu engagieren. Aktuell und schon fest eingeplant ist hierbei beispielsweise die Einladung zum „Erste-Hilfe-Kurs am Kind“. Der Bürgerverein organisiert für Eltern in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz diesen Erste-Hilfe-Kurs am Kind. Der Kurs dauert acht Stunden, die in Absprache mit den Teilnehmern auf zwei oder mehr Termine aufgeteilt werden können.

Teilnehmen können maximal zehn Haushalte, die entweder durch einen Elternteil oder durch ein Elternpaar vertreten sein können. Die Teilnehmergebühr übernimmt der Bürgerverein. Anmelden hierzu kann man sich bis zum Samstag, 31. Juli, unter der Telefonnummer 0 77 20/ 65 86 6. Fix im Programm ist auch die Teilnahme am Dauchinger Kinderferienprogramm. Hier lädt der Bürgerverein am Dienstag, 24. August, Kinder zu einem kreativen und musischen Vormittag in das Harmonikamuseum nach Trossingen ein.

Paten für Feldkreuze gesucht

Sollte die positive Pandemie-Entwicklung anhalten, so wird in diesem Jahr der Besuch der Landesgartenschau unter den vorgeschriebenen Drei-G-Regeln machbar werden. Weiter unterstützt der Bürgerverein den Vorschlag von Christine Schell-Deking, für das von ihr ins Leben gerufene öffentliche Bürgerregal, das an der Vorderen Straße regen Anspruch findet, aber doch den Witterungen unterworfen ist, eine Verbesserung zu suchen. Angedacht ist eine alte Telefonzelle, wie sie in vielen Orten für diesen Zweck Verwendung findet. Weiter in Planung befindet sich die Suche nach Paten für die Feldkreuze im und um den Ort herum, die nicht im privaten Besitz sind. Die Unkosten wie unter anderem für die Bepflanzung am Kreuz übernimmt der Bürgerverein.

Wanderweg wurde angedacht

Gedanken macht man sich zudem darüber, wie man das von der Gemeinde neu gestaltete Naturerholungsgebiet Zaunstetten und das angrenzende Neckartal für die Bürger und Bürgerinnen mit einem Wanderweg bekannter macht. Angedacht ist hier, eine Ausschilderung der Wegstrecke wie auch Ruhebänke an aussichtsreichen und ruhigen Stellen entlang des Weges zu platzieren.

Viele sei die idyllische Wolfsschlucht nicht bekannt, die von der Deißlinger Straße weg hinab ins Neckartal führt, wie es von Vereinsseite heißt. Diese Wolfsschlucht gab auch der Straße den Namen „Wolfsgässle“. Abgesehen von den genannten Themen nimmt der Bürgerverein auch weitere Ideen und Vorschläge seitens der Dauchinger Bürger in sein Programm auf.

„Lebenskreis“ hilft FZ-Band Dauchingen mit einer Spende

18.06.2021

Der Dauchinger Bürgerverein unterstützt die FZ-Band mit einer Spende, die vor allem für die Jugendarbeit gedacht ist. Der Band fehlen schon seit zwei Jahren Einnahmen durch Veranstaltungen und Feste.

 

Dauchingen . Der Bürgerverein „Lebenskreis“ Dauchingen mit seinem Vorsitzenden Wilfried Keller hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie den musizierenden Vereine in Dauchingen finanziell unter die Arme zu greifen, denn diese Vereine trügen laut „Lebenskreis“ wesentlich zum kulturellen Leben des Ortes bei und leisteten eine vorbildliche Jugendarbeit. Nach der Bläserjugend (wir berichteten am 31. Mai 2021) bedachte der Bürgerverein nun auch die FZ-Band. Mit dieser Spende möchte der Bürgerverein signalisieren, dass die durch die Pandemie aufgetreten Sorgen ernst genommen werden.

Vieles nicht mehr möglich

Als vor mehr als einem Jahr die Pandemie ausbrach, war nicht absehbar, was sie gerade für Vereine mit sich bringen würde. Es gab keine Auftritte mehr und auch keine vereinseigenen Veranstaltungen, die auch bei den Bürgern in Dauchingen sehr vermisst werden. Damit zusammenhängend konnten die Vereine auch keine Einnahmen erwirtschaften. Zwar werden die Vereine von der Gemeinde Dauchingen finanziell unterstützt, doch das reicht eben nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken, heißt es auch bei der FZ-Band; Vorsitzender Martin Hüllemann und Kassiererin Helga Bohnet können davon ein Lied singen. Beide berichteten, dass nun schon zweimal das Sommerfest ausgefallen ist und nun auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Aus Rücksicht auf die großen Jubiläumsvereine im Jahr 2019 – das waren damals die Feuerwehr und die Musikkapelle – hatte man bei der FZ-Band schon 2019 auf das Sommerfest verzichtet. Damals konnte noch niemand ahnen, welch drastischen Auswirkungen 2020 und 2021 eine Pandemie haben würde. Zu den Veranstaltungen, die der Pandemie zum Opfer fielen, gehört auch das Schopfelenfest am 1. Mai, das schon seit Jahrzehnten die Sommerfeste in Dauchingen eröffnet. Dies konnte in diesem Jahr schon zum zweiten Mal nicht stattfinden.

Auch der Probenbetrieb wurde eingestellt. Dies alles fördert natürlich nicht die Vereinsgemeinschaft der FZ-Band. Zwar sind die Mitglieder sowie die Musikerinnen und Musiker online vernetzt, aber dies ist kein Ersatz für das gemeinsame Miteinander. Noch vor der Pandemie hatte der Verein mit seinen 176 aktiven und passiven Mitglieder in sein Vereinshaus an der Dauchinger Haggasse investiert. Es standen notwendige Renovierungsmaßnahmen an, unter anderem wurde eine neue Küche eingebaut, da die alte Küche die heutigen Standards nicht mehr erfüllte. Auch hier konnte die Vorstandschaft nicht ahnen, dass schon bald keine Einnahmen durch Feste und Veranstaltungen in die Vereinskasse mehr fließen würden. Helga Bohnet und Martin Hüllemann sind deshalb dankbar und glücklich, nun vom Bürgerverein eine Finanzspritze von 1000 Euro erhalten zu haben. Schließlich gelte es auch ohne Einkommen, die laufenden Kosten wie Strom, Wasser und Gas zu bezahlen. So wird diese Spende für die Jugendarbeit und für die laufenden Unkosten verwendet.

Der Bürgerverein hofft, dass die Spende bei den Musikvereinen in Dauchingen zu einer besonderen Motivation zum Weitermachen führt. Wilfried Keller bei der Übergabe der Spende: „Wir freuen uns alle schon jetzt auf die erneuten Auftritte sei es im wunderschönen Garten neben dem Vereinshaus oder natürlich bei den FZ-Musikfestivals, die schon längst zu einer musikalischen Größe des kulturellen Lebens in Dauchingen gehören.“

Bürgerverein Dauchingen hilft der Bläserjugend

30.05.2021

Der Bürgerverein „Lebenskreis“ aus Dauchingen setzt sich auch für Bildung und Kultur ein. 1500 Euro für die Bläserjugend. Dauchingen . Schon über Monate hinweg gibt es keine Proben oder gar Konzerte; wegen der Pandemie ruht auch in Dauchingen zwangsläufig die kulturelle Arbeit aller musizierenden Vereine. Was nicht ruht, sind die Auslagen, die gerade ein Verein wie die Musikkapelle und die Bläserjugend haben. Die Einkünfte durch Feste wie zum Beispiel beim Dauchinger Nachtumzug mit der Besenwirtschaft oder beim Neckartälefest an Christi Himmelfahrt sind entfallen. So kam die Spende des Dauchinger Bürgerverein „Lebenskreis“ wie ein warmer Sommerregen für die Bläserjugend. Satte 1500 Euro übergab in diesen Tagen der Vorsitzende Wilfried Keller mit Gerd Lamers an Jan Fehrenbach, Vorsitzender der Dauchinger Bläserjugend. Diesem stand die Freude im Gesicht, als er den Scheck entgegennehmen durfte. Der Dauchinger Bürgerverein hat es sich zur Aufgabe gemacht – und dies in seiner Satzung auch fest verankert –, sich um Bildung und Kultur im ländlichen Raum sowie um ökologische Projekte und umweltfördernde Maßnahmen in der Gemeinde zu kümmern und diese zu fördern und zu unterstützen. Und so ist es für den Vorstand des Bürgervereins ein besonders Anliegen, gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie unter anderem die Vereine, die sich der Musik verschrieben haben und so zum kulturellen Leben in der Gemeinde beitragen, zu unterstützen. Mit seiner Spende möchte der Bürgerverein auch signalisieren, „dass wir die kulturelle Aufgabe und die Jugendarbeit im Verein hoch einschätzen“, so die Worte von Wilfried Keller. Bei der Spendenübergabe erzählte Jan Fehrenbach, dass die Ausbildung in diesen Zeiten weiter laufe. Da die Elternbeiträge und der Zuschuss der Gemeinde die anfallenden Kosten für die Ausbildung der Jungmusiker nicht decken, schmilzt das finanzielle Polster dahin. Wilfried Keller, der Vorsitzende des Bürgervereins, und Gerd Lamers wünschen der Bläserjugend wie auch der gesamten Musikkapelle, dass sie so bald wie es geht den Probenbetrieb wieder aufnehmen können. Mit öffentlichen musikalischen Auftritten könnten sie auch wieder die Bürger und alle Freunde der Blasmusik erfreuen und das kulturelle Leben in der Gemeinde wieder forcieren.

Frischer Apfelsaft zum Verkauf in Dauchingen

13.10.2020

Zwölf Dauchinger packten bei der Apfelernte des Bürgervereins mit an. Aus den 51 Säcken, die in die Mosterei Burkhart kamen, wurden 1540 Liter Apfelsaft.

 

Die Mitglieder des Bürgervereins Dauchingen hatten zur diesjährigen Apfelernte aufgerufen. Zwölf Bürgerinnen und Bürger nahmen sich ein Herz und halfen mit. In diesem Jahr gibt es, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, Äpfel in Hülle und Fülle.

Die Gruppe begann im Wilhelm-Feder-Garten damit, die Äpfel von den Bäumen zu schütteln und aufzulesen. Danach wechselte sie auf die Obstwiese der Gemeinde am Rande des Neckartales.

Die Äpfel wurden in der Mosterei Burkhart in Obereschach zu Apfelsaft verarbeitet. 51 Säcke waren es, die der Vorsitzende Wilfried Keller in der vergangenen Woche mit seinem Traktor im Anhänger in die Obereschacher Mosterei brachte. Auch hier wurden wieder starke Hände gebraucht, um den Ablauf des Mostens zu beschleunigen.

Ein anschauliches Pressergebnis von 1540 Liter frischen Apfelsafts war das Ergebnis der diesjährigen Apfelernte. So konnten die fleißigen Männer 307 Karton zu je fünf Litern auf den Anhänger laden. Da in diesem und wahrscheinlich auch im nächsten Jahr keine Feste wie das Patrozinium der katholischen Kirchengemeinde oder das Fastenessen des Ökumene-Kreises stattfinden werden, kann der haltbare Apfelsaft im Fünf-Liter-Gebinde zum Preis von sechs Euro über das Rathaus und auch bei den Mitgliedern des „Bürgervereines Lebenskreis“ erworben werden. Im Rathaus ist  Selina Sohmer zuständig. Interessenten, die den Bio-Apfelsaft zu sich nach Hause gebracht haben wollen, können sich bei Willfried Keller unter 07720/61271 melden.

Dauchinger pflegen ihre Feldkreuze

07.10.2019

Engagement Der Dauchinger Bürgerverein mit seinem Vorsitzenden Wilfried Keller kümmert sich um Weg- und Feldkreuze auf Dauchinger Gemarkung. Dauchingen. Zum einen handelt es sich um das Feldkreuz, das auf dem Anwesen des ehemaligen Lankenbühlhof stand. Durch Eigentümerwechsel und anderweitige Bebauung des Grundstückes wurde das vorhandene Wegkreuz abgebaut und von Pfarrer Alexander Schleicher sichergestellt. Dieses Kreuz ist einst von den Familien Bartler und Bucher im Zusammenhang mit dem Bau des Lankenbühlhofes errichtet worden und trägt die Jahreszahl 1964. Bürgerverein und Gemeindeverwaltung sorgten nun dafür, dass das Kreuz wieder einen neuen Platz erhielt und nun an der Weggabelung am Weilersbacher Weg steht. Schön ist auch dabei, dass dort eine Ruhebank steht und die Spaziergänger dort verweilen können. Natürlich war das Holzkreuz mit seiner runden Bedachung in die Jahre gekommen und musste restauriert werden. Hier waren es die Dauchinger Firmen Herbert Feder Bedachungen und Malerwerkstätte Bertsche, die kostenlos die entsprechenden Renovierungsarbeiten übernahmen. Der Korpus des Feldkreuzes wurde von Bildhauermeister Alfons Heimburger aus Niedereschach renoviert. Auch die Gemeinde Dauchingen beteiligte sich daran. Die Mitarbeiter des Bauhofes setzten das Kreuz, verbunden mit den dazugehörigen Erdarbeiten wie Fundament und Verankerung, an seine jetzige Stelle. Weiter setzt sich der Bürgerverein für das am Friedhof stehende Wegkreuz ein. Das Kreuz aus Granit war so verwittert und zeigte gravierende Risse auf, so dass es zur Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, die dort den Weg passieren, gefährlich wurde. Zurzeit befindet sich der Kreuzsockel bei Steinmetz Vogt in Fischbach. Die Kosten für die Steinsanierung teilen sich Gemeinde, Kirche und Bürgerverein. So wird Anfang nächsten Jahres das Wegkreuz an der Friedhofstraße auch wieder im neuen Glanz erstrahlen. ?ser

Kinder bemalten Uhrenschilder

13.08.2019

Dauchingen. Für die Kinder des Kinderferienprogramms hat sich der Bürgerverein Dauchingen etwas ganz Besonderes überlegt. Für sieben Teilnehmer ging es in das Uhren- und Heimatmuseum Schwenningen. Mit dem Museumsmitarbeiter Yannick Philipzig machten sie zunächst eine Reise in die Vergangenheit und erfuhren, wie eine Schilderuhr hergestellt wurde. Anschließend bemalte jedes Kind sein eigenes Uhrenschild.

Silvia Ginosa vom Museumteam half dabei tatkräftig mit. Sie hatte die Uhrenschilder nicht nur vorbereitet und mit Quarzwerken versehen, sondern stand den Jungen und Mädchen auch mit Rat und Tat zur Seite. So konnten die Kinder zum Schluss eine funktionierende Uhr mit nach Hause nehmen, die sie selbst dekoriert hatten. Das Museumsteam staunte nicht schlecht über die Qualität und Fantasie, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unter Beweis stellten.

Zum Abschluss der Veranstaltung, bevor es mit dem Bus nach Hause ging, gab es für jeden Teilnehmer noch ein Eis von der Eisdiele. ?eb

Erster Spielenachmittag in Dauchingen

03.04.2019

Miteinander Der Bürgerverein hatte die Dauchinger zum Spielenachmittag in den Farrenstall eingeladen. Trotz der geringen Resonanz gibt es im Herbst eine Fortsetzung. Dauchingen. Vielleicht lag es am herrlichen Frühlingswetter, dass nur ganz wenige Besucher das Angebot eines Spielnachmittags im Dauchinger Farrenstall wahrgenommen haben. Mit diesem Angebot möchte der Bürgerverein alle Bürger Dauchingens ansprechen, gleich welchen Alters. Gleich ob Quiz, Karten-, Brettspiele, die Auswahl der Spiele ist enorm. Die Organisatoren des Spielenachmittags erläutern den interessierten Spielern gerne auch Spiele, die ihnen nicht bekannt sind. Neuauflage geplant Bei diesem ersten Versuch, die Dauchinger Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Spielen in den Dauchinger Farren-stall einzuladen, soll es nicht bleiben, im Herbst soll es wieder einen geben. „Es gibt nichts Schöneres, als mit anderen Menschen zusammen zu kommen und einige Stunden das eine oder andere Spiel miteinander zu spielen“, sind die Organisatoren überzeugt. Dies merkte auch auch die Mitarbeiterin unserer Zeitung und machte sich mit Karlheinz Hoffmann und Harald Vogelsang „auf Achse“, so das Spiel, bei dem es darum geht, so viele Güter wie möglich in ganz Europa von A bis B zu transportieren. Die Beteiligten waren sich einig: „Es war einfach spannend und vor allem unterhaltsam und machte jetzt schon Lust auf den nächsten Spielenachmittag, ganz nach der Devise: einmal für ein paar Stunden weg von Computer und Fernsehen und spielend das Gehirn und Auge trainieren.“? ser

„Lebenskreis“ feiert Geburtstag

12.02.2019

Soziales Der Dauchinger Bürgerverein „Lebenskreis“ besteht seit zehn Jahren. Dies feierte man jetzt im Rahmen eines Festakts. Bürgermeister Torben Dorn würdigte das ehrenamtliche Engagement des Vereins.

 

Der kleine Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Bürgervereins „Lebenskreis Dauchingen“ unterstrich am Wochenende die wichtige Arbeit, die Ehrenamtliche im Ort leisten. Mit Barbara Lamers wurde eine besonders engagierte Bürgerin ausgezeichnet.

Vorsitzender Wilfried Keller freute sich mit Alt-Bürgermeister Anton Bruder, Caritas-Geschäftsführer Michael Stöffelmaier, dem Ehrenvorsitzenden Dr. Günther Reinelt und Gründungskassierer Lothar Birk, jene Mitstreiter begrüßen zu dürfen, die die Wohnanlage „Löwen“ als damaliges zentrales Projekt und den Verein „Lebenskreis“ initiiert und aus der Taufe gehoben hatten. Heute verfolge der Verein ein breites Spektrum an Projekten, so dass der Begriff „Lebenskreis“ richtig sei. Keller dankte allen Helfern und Unterstützern.

Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn, kraft Satzung stellvertretender Vorsitzender, stellte das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement der Bürger in den Mittelpunkt. Sie brächten die Dinge voran und machten so das Leben im Ort attraktiver. Als besonders leuchtendes Beispiel ehrenamtlichen Einsatzes nannte er Barbara Lamers, die das Projekt „Betreutes Wohnen daheim“ leitet. Seit dem Frühjahr 2011 vermitteln der Bürger- und auch der Sozialverein Dauchingen so genannte Alltagsbegleiter, und seit Beginn organisiert Lamers die Einsätze. Für diese sehr umfangreiche Tätigkeit erhielt sie nun während des Bürgerverein-Festakts eine besondere Ehrung und Dankesurkunde.

Fotorückblick

Mit einem Fotorückblick ließen Günther Reinelt und Jochen Walther die Anfänge des Vereins und die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Die gesamte Feier wurde durch die Villinger Stubenmusik umrahmt. Bei einem anschließenden Stehempfang tauschten sich die Mitglieder und Unterstützer aus und besprachen das Vereinsleben.? stpr

Rombach wendet sich direkt an Minister Lucha

12.02.2019

Soziales Einen Tag nach seinem Gespräch mit Vertretern des Sozialvereins und des Bürgervereins Dauchingen über die Folgen der Unterstützungsangebotsverordnung wandte sich der Abgeordnete Rombach an den Minister. Dauchingen. Droht dem Angebot der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe das Aus? Am vergangenen Donnerstag hatten sich Vertreter des Sozialvereins Dauchingen, des Bürgervereins, der katholischen Sozialstation und der Gemeinde Dauchingen mit dem Landtagsabgeordneten Karl Rombach über die Folgen der Unterstützungsangebotsverordnung unterhalten (wir haben am Samstag, 9. Februar, ausführlich berichtet). Sie fürchten wegen Weiterbildungs-Auflagen für Ehrenamtliche um die Zukunft der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe. Am Freitag wandte sich Rombach in einem Brief direkt an Sozialminister Manne Lucha. Er habe das Gespräch vor Ort gesucht, „um die praktischen Auswirkungen einer solchen Verordnung zu erfahren“, so Rombach in seinem Brief. „Im persönlichen Gespräch wurde mir glaubhaft versichert, dass in dieser Verordnung aus der Sicht der Anwesenden eine Vermischung zwischen Pflegeleistung und Alltagsbegleitung stattfindet. Daran erheben sich verschiedene Nachfragen, die aus meiner Sicht schnellstens, im Sinne der Vernunft und auf Praktikabilität geklärt werden sollten“, heißt es weiter in Rombachs Brief. Praktikable Lösung gewünscht „Trifft es zu, dass bisher praktizierte Alltagsbegleitungen, welche genau das leisten, was der Name schon sagt: Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags, beim Einkaufen, Kochen, Putzen, bei Fahrdiensten, gleichermaßen von den geforderten Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen betroffen sind, wie der Pflegebereich?“ Hier bedürfe es aus Sicht der Anwesenden der Gesprächsrunde „dringend Klärung, um unnötige Kosten für die verschiedenen Kassen und damit für die Gesellschaft insgesamt zu verhindern“. Rombach bittet den Minister, „eine für die Alltagsbegleiter praktikable und der Lebenswirklichkeit entsprechende Klarstellung“ zu ermöglichen. Bisher konnten sich Seniorinnen und Senioren pro Monat bis zu 125 Euro für die Arbeit einer Alltagsbegleiterin (oder eines Nachbarschaftshelfers) von der Pflegekasse zurückerstatten lassen. Voraussetzung war nur eine Pflegestufe. Nach der Unterstützungsangebotsverordnung geht das nicht mehr. Diese fordert, dass die ehrenamtlichen Helfer ihre Qualifikation durch einen 30-stündigen Grundkurs und jährliche Fortbildungen nachweisen müssen. Können sie dies nicht, bekommen die Betreuten für die Tätigkeit der Alltagsbegleiter keine Unterstützung. ?ez

Sozialverein und Bürgerverein fürchten um das ehrenamtliche Engagement

09.02.2019

Soziales Sozialverein und Bürgerverein Dauchingen sehen die Arbeit der Nachbarschaftshelfer durch die so genannte Unterstützungsangebotsverordnung gefährdet. Dem Abgeordneten Karl Rombach klagten sie ihr Leid.

 

Steht das Angebot der ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter vor dem Aus? Eine Verordnung, die Anfang des Jahres in Kraft getreten ist – die so genannte Unterstützungsangebotsverordnung – könnte genau das zur Folge haben, fürchten der Bürgerverein „Lebenskreis Dauchingen“, der Sozialverein Dauchingen, die katholische Sozialstation Villingen-Schwenningen und auch die bürgerliche Gemeinde Dauchingen. Sie wandten sich in einem Offenen Brief an Sozialminister Manne Lucha (siehe Kasten). In diesen Tagen trafen sie sich im Besprechungsraum der Wohnanlage „Löwen“ mit dem Landtagsabgeordneten Karl Rombach und klagten ihm ihr Leid.

Bisher konnten sich Seniorinnen und Senioren pro Monat bis zu 125 Euro für die Arbeit einer Alltagsbegleiterin von der Pflegekasse zurückerstatten lassen, erklärt Barbara Lamers, Organisatorin des Betreuten Wohnens zu Hause. Voraussetzung war nur eine Pflegestufe. Nach der neuen Verordnung gehe das nun nicht mehr. Diese fordert, dass die ehrenamtlichen Helfer ihre Qualifikation durch einen 30-stündigen Grundkurs und jährliche Fortbildungen nachweisen müssen. Können sie das nicht, bekommen die Betreuten für die Tätigkeit der Alltagsbegleiter keine Unterstützung von der Pflegekasse mehr. Gegenwärtig koordiniert Barbara Lamers nach eigenen Angaben die Arbeit von zwölf Alltagsbegleitern. „Manche Menschen haben nur eine kleine Rente und können sich das Angebot dann nicht mehr leisten“, gibt sie zu bedenken.

Laut Günther Reinelt, Mitbegründer des Bürgervereins Dauchigen, sei auch noch gar nicht geklärt, wer denn die bei den verlangten Kursen anfallenden Kosten bezahle. Müsse dies am Ende der Ehrenamtliche selber bezahlen, um nach der Schulung wieder genau die Tätigkeit ausüben zu dürfen, die er schon vor der Schulung ausgeübt hat? Oder müssten dies die Vereine bezahlen, die die Nachbarschaftshilfe anbieten?

Elfrun Reinelt, Vorsitzende des Sozialvereins Dauchingen fügt hinzu, dass es sich bei den Alltagshelfern um keine Pflegekräfte handle. „Es sind Leute, die im Haushalt helfen.“ Es sei das Angebot für eine Alltagshilfe gegen ein kleines Entgelt, so Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn ergänzend. Die Kritik an der Verordnung bedeutet nicht, dass man ungeschultes Personal in der Pflege wolle.

Die neuen Regeln zielten nach seiner Meinung darauf ab, „diese Art Nachbarschaftshilfe zu untersagen!“ formuliert Hermann Schmutte, Kassierer des Bürgervereins scharf. „Die Verordnung vermischt Pflege und Versorgung“, kritisiert er. Vieles, das in den Schulungen vermittelt werden solle, gehe in Richtung Pflege. Genannt sind in der Verordnung zum Beispiel „Basiswissen über Krankheitsbilder und Behinderungsarten“, „Wahrnehmung des sozialen Umfelds und der psychologischen Situation der zu betreuenden Menschen“ oder „Umgang mit den Pflegebedürftigen, insbesondere Handlungskompetenzen in Bezug auf das Einfühlen in die Erlebniswelt und im Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressionen und Widerständen sowie Umgang mit akuten Krisen und Notfallsituationen“. (Gesetzblatt für Baden-Württemberg vom 8. Februar 2017)

Folgen sind höhere Kosten

Die Folgen der neuen Verordnung seien letztlich höhere Kosten für die Gesellschaft, kommt in der Besprechung mehrere Male zur Sprache. Bürgermeister Torben Dorn: „Wenn die Kosten für ehrenamtliche Alltagshelfer nicht mehr erstattet werden, nehmen die Leute eine Profikraft, die für die Pflegekasse dann aber teurer wird,“ „…und der Arbeitsmarkt gibt diese zusätzliche Pflegekraft überhaupt nicht her“, fügt Wilfried Keller, Vorsitzender des Bürgervereins, bitter hinzu.

Ein Ziel der Alltagshelfer sei, dafür zu sorgen, dass die Menschen möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung bleiben können, so Barbara Lamers. „Es geht uns ein Stück Menschlichkeit verloren!“ gibt Ursula Kraußer, Gründungsmitglied des Bürgervereins und Beirat im Bürgerverein, eine mögliche Folge der Verordnung zu bedenken.

„Ich danke Ihnen, dass Sie mich auf das Thema hingewiesen haben“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Rombach. Der Offene Brief sei bei Sozialminister Manne Lucha an der richtigen Adresse. Die Feststellung, dass in der Verordnung Alltagsunterstützung und Pflege vermischt werde, sei ein guter Ansatz, um eine Abhilfe schaffen zu können. „Das muss man fachlich trennen.“ Nachdem jetzt Erfahrungen mit der Verordnung vorliegen, müsse die Politik nun in der Lage sein, „sowas zu korrigieren“, so Rombach. Auf Nachfrage erläutert der Dauchinger Verwaltungschef Torben Dorn, dass das Sozialministerium eine solche Verordnung ändern könne. „Hier wird ehrenamtliches Engagement mit Füßen getreten“, räumt Rombach ein und kritisiert damit zugleich das in Stuttgart vom grünen Koalitionspartner geführte Sozialministerium. Auch der gesellschaftliche Zusammenhalt werde durch solche Verordnungen und Reglementierungen gefährdet.

Zu den gewünschten Kursen für die Nachbarschaftshelfer und Alltagsbegleiter werde man von der Fachstelle für Unterstützungsangebote im Landratsamt Schwarzwald-Baar beraten, erklärt Hermann Schmutte. „Da gibt es eine große Palette an Möglichkeiten. Die richtigen Schulungen muss man sich dann rauspicken.“ Empfehlen dürfe die Fachstelle keine Schulung, da sie zur Neutralität verpflichtet sei. Das Landratsamt müsse eine solche Schulung nach ihrem Abschluss dann anerkennen.

Im Dienst der Menschen arbeiten der Bürgerverein „Lebenskreis Dauchingen“ und der Sozialverein schon lange zusammen, so Bürgermeister Torben Dorn. Der Bürgerverein Dauchingen vermittelt zum Beispiel Alltagsbegleiter. Der Sozialverein unterstützt aus den Mitgliedsbeiträgen unter anderem die katholische Sozialstation bei ihren pflegerischen Aufgaben in Dauchingen. ?ez

Nachbarschaftshilfe präsentierte Demenz-Theater

18.01.2019

Gesundheit „Sie ist etwas durch den Wind“ oder „Er ist schon etwas verkalkt“, sagte man noch in den 50er und 60er Jahren, wenn Angehörige demenzielle Ausfallerscheinungen hatten, die Krankheit war noch wenig erforscht.

Bad Dürrheim. Je älter die Menschen werden, desto präsenter ist die Krankheit, bei der die Verstandeskraft nachlässt. Zu einer Theateraufführung über Demenz hatte deshalb der Nachbarschaftshilfeverein „Hilfe mit Herz und Hand“ in die Festhalle Sunthausen eingeladen. Es gab ein Theaterstück der besonderen Art.

Die Schauspieler Uwe Spille und Britta Dumke-Martin führten ein Stück auf, die die Zuschauer so schnell nicht vergessen werden, obwohl das große Vergessen hier thematisiert wurde. Das kabarettistische Schauspiel ist eine Initiative des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis. In dem Werk „Dementieren zwecklos“ der beiden Schauspieler geht es um das sympathische Rentnerpaar Heinz und Irene. Seit Jahrzehnten führen die beiden eine glückliche Ehe, bis eines Tages Irene nach Hause kommt und Heinz von ihrer Krankheit berichtet.

Irene hat Demenz und versteht die Welt nicht mehr, warum ausgerechnet sie die Krankheit erwischt hat. Von Szene zu Szene verschlimmern sich die Symptome bei Irene, bis sie nicht mehr ihren eigenen Mann erkennt. Doch Heinz gibt alles dafür, um seiner Gattin das Leben so schön wie möglich zu gestalten. Der Villinger Uwe Spille, der das Stück geschrieben hat, und seine Kollegin Britta Dumke-Martin, fungierten an dem Abend nicht nur als Schauspieler, sondern auch zu Moderatoren und Sänger.

Nach jeder Szene verwandelten sich Spille und Dumke-Martin zu ihrer Moderationsfunktion zurück und erklärten hin und wieder einige Fakten über die tückische Krankheit. Dabei wurde geschichtliches nicht ausgelassen. Der deutsche Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer untersuchte 1901 eine Patientin namens Auguste Deter. Deter wurde von ihrem Ehemann in die Anstalt gebracht, da sie sich innerhalb eines Jahres stark verändert hatte. Sie wurde eifersüchtig, konnte einfache Aufgaben im Haushalt nicht mehr bewältigen und fühlte sich verfolgt. Fünf Jahre später starb Auguste Deter mit gerade mal 51 Jahren. „Ab dem 65. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken“, so Spille. Außerdem erzählte das Schauspiel-Duo, dass die Menschen früher in mehreren Generationen lebten und nicht auf sich alleine gestellt waren. So konnten sie sich immer abwechseln, was die Pflege eines Familienmitgliedes betraf. Aus diesem Grund wurde auch in Bad Dürrheim der Nachbarschaftsverein „Hilfe mit Herz und Hand e.V.“ gegründet, der am 8. Februar 2019 seinen ersten Geburtstag feiert.

Die Rentner Heinz Messmer und Erwin Nopper organisieren nicht nur zahlreiche Veranstaltungen, sondern haben auch die Leitfunktion dieses Vereins. „Unsere Kinder sind weggezogen und wir benötigten Hilfe. Ich hatte einen Schlaganfall gehabt und deswegen gründeten wir den Verein“, so Messmer.

Angefangen hat es mit 35 Mitgliedern und mittlerweile sind es 160 geworden. Heinz Messmer war in der Metallindustrie selbstständig und im Vorstand des Rottweiler Reitvereins. Der aktive 76-Jährige geht mit Herz an die Sache ran und sagt, er sei sehr zufrieden mit der Entwicklung des Vereins.? vin

Sinn ergibt, was Unsinn macht

24.10.2018

Dauchingen (spr). Jeden Montag gestalten wechselweise fünf Dauchinger Frauen den Senioren der Wohnanlage „Löwen“ einen interessanten Nachmittag.

Unter dem Thema „Das literarische Duett – 148 Jahre und kein bisschen weise“ boten Ingrid Hildebrandt und Gast-Kulturschaffender Uwe Spille den Bewohnern im „Löwen“ etwas ganz Besonders. Ingrid Hildebrandt, eine Seniorin aus Schwenningen, und Uwe Spille, nach eigenen Aussagen Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Clown und Familienvater, präsentierten Gedichte und Texte frei nach dem Motto „Sinn ergibt, was Unsinn macht“.

Ingrid Hildebrandt trug frei eine ganze Reihe humorvoll umgestalteter Gedichte von Kästner, Schiller, Goethe, Shakespeare, Ringelnatz, Morgenstern und Busch vor, immer wieder unterbrochen von Uwe Spille, der mit seinen humorigen Bemerkungen und Einwürfen die zahlreichen Zuhörer zum Lachen brachte. Bedacht mit häufigem Applaus trug er auch selbst gedichtete Lieder zum Beispiel vom Doktor Eisenbarth und vom schönen „Schwarzen Wald“ vor.

Ingrid Hildebrandt und Uwe Spille harmonisierten prächtig miteinander und warfen sich immer wieder gekonnt die literarischen Bälle zu. Es war ein Genuss ihnen zuzuhören.

So endete ein wunderbarer, lustiger Nachmittag mit lebhaftem Applaus für die beiden Schauspieler. Viele Gäste waren so angetan, dass sie sich noch persönlich bei den Akteuren per Handschlag bedankten.

Sieben schwer Sehbehinderte lassen sich im Augenbus untersuchen

13.09.2018

Soziales Mit dem Augenbus machte ein Expertenteam für Augenheilkunde in diesen Tagen in Dauchingen Station. Er ist ein Angebot für blinde und schwer sehbehinderte Menschen im Ländlichen Raum. Der Augenbus, ein Projekt der Blinden- und Sehbehindertenstiftung Südbaden, dem Augennetz Südbaden sowie der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg und der Katholischen Hochschule Freiburg, hat am Dienstag in Dauchingen Station gemacht. Sieben schwer sehbehinderte Menschen haben das Angebot genutzt und haben sich untersuchen und beraten lassen. Der Bürgerverein und der Sozialverein Dauchingen hatten die Initiative ergriffen, damit der Bus in den Ort kommt. Zur adäquaten augenärztlichen und sozialmedizinischen Versorgung von Blinden und schwer Sehbehinderten im Ländlichen Raum wurde eine mobile Sehbehindertenpraxis für eine wohnortnahe Versorgung eingerichtet: der Augenbus. Mit dem Kleinbus wird eine Grundausstattung an Sehhilfen und weiteren Hilfsmitteln sowie eine fahrbare augenärztliche Untersuchungseinrichtung zu den Patienten transportiert. Das Angebot ist mehrschichtig und geht über die augenärztliche Untersuchung und Bewertung hinaus. Es gibt auch eine ausführliche Beratung über Sehhilfen und blindenspezifische Informationsfelder zur Bewältigung des Alltags wie zum Beispiel sprechende Uhren, Telefone mit großen Tasten, Farberkennungsgeräte und elektronische Vergrößerungs- und Vorlesesysteme. Darüber hinaus findet eine ausführliche Sozialberatung vor Ort statt. Das Angebot wendet sich an diejenigen, die an einer hochgradigen Sehbehinderung oder Erblindung leiden. Die Untersuchungen in Dauchingen fanden im barrierefreien Farrenstall statt, nicht im Augenbus selbst. Der Bus sei keine rollende Praxis, erklärt Projektorganisatorin Beate Kecac. In ihm wird lediglich die Ausrüstung transportiert. Vor Ort in Dauchingen kümmerten sich Facharzt Dr. Moritz Daniel, Krankenschwester Claudia Baer sowie Sehhilfen-Beraterin Heike Schmidt um die Patienten. Sieben Hilfesuchende seien ein guter Zuspruch, schließlich benötige man für jeden Patienten gut eine Stunde, so die Bilanz. „Neben dem erschwerten Zugang zur augenärztlichen Versorgung fehlt häufig auch eine Sozialberatung, in der die Betroffenen über verfügbare Hilfen und Hilfsmittel informiert werden“, sagt Mischa Knebel, Geschäftsführer der Blinden und Sehbehindertenstiftung Südbaden. So entstand die Idee: Wenn es der Patient nicht zum Arzt oder zur Sozialberatung schafft, müssen Arzt und Berater zum Patienten kommen. Initiiert wurde das auf drei Jahre angelegte augenmedizinische Modellprojekt gemeinsam von der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, der Blinden- und Sehbehindertenstiftung Südbaden, dem Augennetz Südbaden, dem Blindenheim Freiburg und der Katholischen Hochschule Freiburg, die das Projekt fachgerecht bewertet. Das dreijährige Projekt mit Gesamtkosten von rund 420 000 Euro wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit rund 200 000 Euro bezuschusst. „Ich begrüße es, dass aus dieser vorbildlichen Kooperation ein ausgesprochen innovatives Vorzeigeprojekt zur Verbesserung der wohnortnahen augen- und sozialmedizinischen Versorgung in der Fläche hervorgegangen ist, das wir gerne mit Landesmitteln unterstützen“, ließ Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum, wissen. Auch der Leiter des Augenbus-Projekts, Prof. Dr. med. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg, zeigt sich überzeugt, dass die rollende Augenarztpraxis dazu beitragen werde, Menschen, die durch Verlust ihres Augenlichts oder starke Sehbehinderung eingeschränkt sind, optimal sozial und medizinisch zu versorgen. Für Hauk ist die politische Dimension des Projektes wichtig, denn die Sicherung einer flächendeckenden und hochwertigen medizinischen Versorgung werde eine zentrale Rolle spielen, „um den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg auch künftig stark und lebenswert zu halten“. Ziel müsse es sein, dass Menschen die Möglichkeit haben, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung selbstbestimmt leben zu können. Innovative Ansätze wie der Augenbus könnten hier beispielgebend sein. Am Dienstag, 25. September, ist der Augenbus wieder in der Region. An diesem Tag macht er in Tuningen Station. Am Dienstag, 18. Dezember, ist der Augenbus in Spaichingen.?ser

Kinder staunen bei Experimenten

14.08.2018

Wissenschaft Spielerisch führte der Verein „Science & Technologie“ Jungen und Mädchen in Dauchingen im Rahmen des Ferienprogramms an die Naturwissenschaften heran.

Dauchingen. Harald Schmück und Christiane Rohrer vom Förderverein „Science & Technologie“ bereiteten den Buben und Mädchen in Dauchingen einen interessanten und auch lehrreichen Nachmittag im Rahmen des Dauchinger Kinderferienprogramms.

Beide kommen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und zeigten anschaulich, dass Physik eine spannende Sache sein kann. So erklärten sie unter anderem, warum Autos ihre Farbe wie ein Chamäleon wechseln können. Am Beispiel eines Spielzeugautos, das mit „Thermolack“ lackiert war zeigten sie dann anschaulich, dass sich der Lack unter Einfluss von Kälte oder Wärme verändert.

Gerade bei der derzeitigen Hitze wäre es möglich, dass ein mit Thermolack beschichtetes dunkles Auto hell wird und im umgekehrten Fall, wenn es mit kaltem Wasser nass wird, wieder dunkel wird.

Und wie entstehen Schaumstoffe, und wo finden diese Verwendung? Gerade bei den Experimenten wurden die Augen der Kinder immer größer, und sie wunderten sich zum Beispiel, als unter anderem durch das Mischen zweier Flüssigkeiten die eher nach Karamellsoße aussahen, durch Rühren Schaumstoff entstand. Viele Kinder wussten, wo dieser Schaumstoff verwendet wird, so unter anderem im Baugewerbe als Isoliermaterial.

Zum Ende der anschaulichen Physikstunde bescheinigten die zwei Akteure den Kindern, dass sie super mitgemacht und auch viel gewusst hatten.

Im Anschluss durften die Buben und Mädchen noch an acht Stationen experimentieren oder auch raten, dem Meeresrauschen nachgehen oder beim Wölb – oder Faxenspiegel ihre Grimassen ziehen.

Auf jeden Fall war es ein mit viel Spaß gewürzter lehrreicher Nachmittag, den Karlheinz Hoffman und sein Team den Ferienkindern bereiteten.? ser

Langjähriges Engagement

11.06.2018

Dauchingen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden jetzt mit Elfrun und Günther Reinelt und Gerd Lamers drei Pädagogen vom Bürgerverein geehrt, die 14 Jahre lang in Dauchingen kostenlose Nachhilfe angeboten hatten.

Seit 2004 bestand das Angebot eines kostenlosen Nachhilfeunterrichtes für Dauchinger Schüler. Während Günther Reinelt das Fach Mathematik abdeckte, war Gerd Lamers (Studiendirektor) für viele Pennäler der Rettungsanker im Fach Englisch. Elfrun Reinelt, eine Institution im Ort an der damaligen Grund- und Hauptschule, war hauptsächlich als Deutschlehrerin gefragt.

Grund für die Beendigung des Engagements sei der Nachmittagsunterricht und die Nachmittagsbetreuung an den Schulen, teilte Reinelt auf Anfrage mit. Es sei sehr schwierig, Kindern und Jugendlichen im Anschluss an einen langen und harten Schultag noch etwas beizubringen, zumal die Nachfrage wegen der Umstände auch nachgelassen habe. Elfrun Reinelt ist weiterhin in der Schule aktiv, um den Kindern, die nicht aus einem Deutsch sprechenden Elternhaus stammen, beim Spracherwerb eine wichtige Stütze zu sein.

Das Trio hatte das Angebot unter dem Dach des Bürgervereins ins Leben gerufen, so dass nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Beisein des Vorstands des Bürgervereins den drei Pädagogen gedankt wurde. Dazu hatte sich der Verein etwas Besonderes einfallen lassen und den „Lehrer Lämpel-Preis“ kreiert. Lehrer Lämpel, die Älteren werden sich erinnern: Das ist der Pädagoge aus Wilhelm Buschs „Max & Moritz“, dem die beiden im vierten Streich Schießpulver in die Pfeife füllen. Einen Streich wollte der Bürgerverein natürlich nicht spielen, sondern die kleinen Figuren als „Oscar“ für erfolgreichen Nachhilfeunterricht verstanden wissen.

Dr. Günther Reinelt hört als Vorsitzender auf

26.11.2015

Das „Gesicht des Bürgervereins“ Dr. Günther Reinelt verabschiedete sich in der Hauptversammlung als Vorsitzender. Wie Reinelt sich selbst äußerte, möchte er auch nicht mehr im Vorstand weiterarbeiten.

Dennoch wird es sich weiter im Bürgerverein engagieren, denn neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender bot Reinelt schon über Jahre Hilfen für Schüler aller Schularten in den Fächern Englisch und Mathematik an.
In seiner Laudatio für Günther Reinelt erinnerte Jochen Walter an die wesentlichen Stationen, Aktivitäten und Ereignisse in den zurückliegenden Jahren, die Dr. Reinelt ins Leben gerufen und dann auch forciert und begleitet hat.
Er selbst hatte auch dafür gesorgt, dass die Posten der zu wählenden Vorstandsmitglieder wiederbesetzt werden konnten. So ging die Wahl doch recht zügig über die Bühne. Alle  Vorstandsmitglieder wurden von der Versammlung einstimmig in ihre Ämter gewählt. Dies sind der Vorsitzende Wilfried Keller, Hermann Schmutte als Kassier und Sigrid Steiner als Schriftführerin.

Hohe Auszeichnung für Initiator

26.11.2015

Hohe Auszeichnung für Günther Reinelt: Während der Hauptversammlung des Bürgervereines Lebenskreis Dauchingen wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dauchingen. In ihrer Laudatio hoben der Vorsitzende Wilfried Keller und Bürgermeister Torben Dorn die Verdienste von Reinelt hervor. Gelobt zu werden, sei nicht sein Ding, trotzdem müsse er diese Lobrede aushalten, hob Dorn an. Reinelt hatte 2008 den Bürgerverein initiiert und gegründet. Es ging nicht darum, ein Hobby mit Gleichgesinnten in der Gemeinschaft zu praktizieren. "Günther Reinelt wollte Nachhaltiges für die Dauchinger Dorfgemeinschaft entwickeln. Der Grundgedanke war Solidarität zwischen Generationen zu schaffen, Menschen zueinander zu bringen, um füreinander da zu sein", so Dorn. Schon vor der Gründung des Vereines hatte Reinelt mit vielen Gleichgesinnten eine Vision: in Dauchingen ein Projekt für Wohnen im Alter zu schaffen, das in Trägerschaft mit der Kommune und der Bürgerschaft geführt werden sollte. Viele Gespräche mit Behörden, Wohlfahrtsverbänden und auch Besichtigungen bestehender Einrichtungen dieser Modellart gingen der Planung voraus. Dank der guten Kooperation mit dem damaligen Bürgermeister Anton Bruder wurde Reinelts zentrales Anliegen, nämlich die Wohnanlage Löwen, schon zwei Jahre nach der Vereinsgründung verwirklicht und auch eingeweiht. Dieses Haus für die Bürger Dauchingens zu schaffen, in dem sie ihren Lebensabend mitten im Dorf verbringen dürfen, war der Grundgedanke, doch wollte man den künftigen Bewohnern auch Betreuung bieten. Dieser Anspruch wird mit vielen Angeboten in ehrenamtlicher Tätigkeit von vielen Mitgliedern des Bürgervereins gelebt. "So war und ist für Sie das Ehrenamt der Ausdruck eines bürgerlichen Selbstverständnisses, sich für die Dorfgemeinschaft solidarisch einzusetzen. Ihr großes Engagement sollten wir alle uns zum Vorbild nehmen, denn Sie haben mit dem Bürgerverein in den vergangenen acht Jahren viele soziale Angebote für Dauchinger Bürger aller Generationen geschaffen", endete Dorn. Reinelt betonte, dass er all dies nicht ohne seine engagierten Mitstreiter hätte verwirklichen können. So habe er große Unterstützung von Jochen Walter gehabt, der zur Entstehung des Bürgervereines ebenso wesentlich mit seinen guten Ideen mitbeigetragen habe. Weiter habe er Hilfe durch den damaligen Bürgermeister Anton Bruder, dies besonders bei Gesprächen mit den Behörden, erhalten. Und natürlich dankte Reinelt seiner Frau Elfrun, die selber als Vorsitzende des Krankenpflegevereins und im Farrenstallteam engagiert ist und ihn trotzdem immer voll unterstützte.

Neuer Wahlmodus und erweiterter Vorstand

02.12.2014

Dauchingen. Einer Satzungsänderung zur Erweiterung des Vorstands und einer Änderung des Wahlmodus haben die Mitglieder des Bürgervereins Lebenskreis zugestimmt.

In den letzten Jahren zeigte sich, dass der Vorstand des Bürgervereins Lebenskreis personell sehr unterbesetzt ist. So gab es bis dato keine Beisitzer, so der Vorsitzende Dr. Günther Reinelt bei der Hauptversammlung.

Deshalb schlug Reinelt eine Satzungsänderung in zwei Punkten vor. Zum einen soll der Vorstand um zwei Beisitzer erweitert werde. Ein weiterer Punkt ist, dass der gesamte Vorstand bisher alle zwei Jahre zur Wahl stand. Geändert werden soll hier der Wahlmodus, indem die Vorstandsmitglieder zwei Jahre im Amt bleiben, aber jedes Jahr die Hälfte des Vorstands zur Wahl steht. Diesen Satzungsänderungen stimmten die Mitglieder einstimmig zu.

Einstimmig wurden diese Personen in ihre Ämter gewählt: Dr. Günther Reinelt als Vorsitzender, Lothar Birk als Kassier und Gerd Lamers als Beisitzer jeweils für ein Jahr. Auf zwei Jahre wurde Schriftführer Hermann Schmutte gewählt, ebenso die Beisitzer Heinz Karg, Elli Vogelsang und Lucia Himmelsberger. Verabschiedet wurde in der Versammlung Ursula Kraußer, sie unterstützte den Vorstand als dritte Vorsitzende in den vergangenen Jahren. Für ihr Engagement im Bürgerverein dankten ihr Dr. Günther Reinelt, sowie Bürgermeister Torben Dorn in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender.

Vielfältiger Einsatz

29.11.2014

Der Bürgerverein ist in Dauchingen nicht mehr wegzudenken. Inzwischen sechs Jahre alt geworden, ist er zu einem sozialen Verein mit 319 Mitgliedern angewachsen. Dauchingen. In den Jahresberichten des Vorsitzenden Dr. Günther Reinelt und des Schriftführers Hermann Schmutte spiegelte sich wieder, in welch großem Aufgabenfeld die Mitglieder des Vereins auch außerhalb der Angebote im "Löwen" tätig sind. Noch immer gilt die Wohnanlage "Wohnen im Löwen" in der Region und darüber hinaus als mustergültig, kommen doch laufend Delegationen von der Caritas oder auch von Gemeinden, wie unlängst Gemeindevertreter mit ihrem Bürgermeister aus Küssaberg, die sich die Wohnanlage mit ihrer sozialen Struktur gerne zeigen lassen. Längst ist der Bürgerverein aber auf einem breiten Feld nicht nur für Senioren tätig, sondern bietet eine Fülle von Veranstaltungen für Groß und Klein. Dies betonte Dr. Günther Reinelt in seinem Bericht besonders. Derzeit engagieren sich 60 Bürger ehrenamtlich in den neun Abteilungen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden und auch von den Bürgern gut angenommen werden. Dazu gehören die Betreuung von Menschen in ihren eigenen vier Wänden, das Internetcafé mit seinen Seminaren und Kursen rund um den PC und die Busausfahrten im Sommer in die nähere Umgebung und über die Wintermonate in das Seniorenkino nach Villingen. Neu ab diesem Monat besteht die Möglichkeit, per Bus zum Netto-Markt zu gelangen, um dort einzukaufen. Geplant ist für nächstes Jahr zur Römerausstellung in das Landesmuseum Stuttgart per Bahn zu fahren. Weiter ist geplant, das Wasserwerk in Sipplingen zu besuchen. Bestens angenommen wird die Schüler-Nachhilfe einmal in der Woche. Seit letztem Jahr gibt es das Angebot, im Erdgeschoss im "Löwen" gemeinsam zu essen; das gilt für Bewohner des "Löwen" genauso wie für alle Bürger Dauchingens, die für sich nicht mehr kochen können und darüber hinaus lieber in Gesellschaft zu Mittag essen. Im Bürgerverein ist auch der Kreis "Miteinander-Füreinander" verankert. Hier ist Corinna Grimm die Ansprechperson. Neben dieser umfangreichen Angebotspalette finden in Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein medizinische Fachvorträge statt. Um diese Angebote für die Bürger Dauchingens am Leben zu erhalten, bedarf es vieler freiwilliger Helfer. Ihnen dankte Dr. Günther Reinelt für ihre umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit. Großer Dank ging auch an den Kassier Lothar Birk, der im vergangen Vereinsjahr doch intensiv mit der Sepa-Einführung beschäftigt war. Lothar Birk konnte auch von einem ordentlichen Plus in der Kasse des Bürgervereins berichten. Bürgermeister Torben Dorn, kraft seines Amtes, Vorsitzender des Bürgervereins, freute sich, dass sich hier viele Bürger Dauchingens engagieren und damit helfen, das soziale Netz im Ort zu knüpfen.