Engagement Die Erzieherin Julia Schneider aktivierte den Bürgerverein für ein Projekt beim Familienzentrum Dauchingen. Auch die Eltern packten kräftig mit an.

Der Bürgerverein Lebenskreis Dauchingen unterstützt das Familienzentrum St. Franziskus bei der Gestaltung einer bienenfreundlichen Blumenwiese. Den Kontakt zum Bürgerverein stellte Julia Schneider her. Sie ist Erzieherin im Familienzentrum und im Vorstand des Bürgervereins tätig. Und so plante man gemeinsam mit Landschaftsgärtner Martin Klotz eine Blumenwiese im Mensagarten.

Fleißige Helfer im Einsatz  In der vergangenen Woche wurde der Plan nun umgesetzt. Dazu waren viele helfende Hände nötig. Petra Heini, die Leiterin des Familienzentrums, mobilisierte hierzu vor allem Väter, die diese Aktion tatkräftig unterstützten. Und siehe da: Es meldeten sich so viel Familien, die mit anpacken wollten, dass das Team des Familienzentrums die Aktion, auf mehrere weitere Baustellen im Außenbereich ausweitete. Die Helfer verteilten nun auch Rindenmulch an den Spielgeräten, schliffen die Spielgeräte zum Teil ab und trugen eine Lasur auf, strichen Betonwände, bepflanzten Blumenhochbeete und machten noch vieles mehr.

Natürlich wurde auch die Blumenwiese beackert. Dies ging nur mit entsprechenden Gartengeräten. Zunächst wurden auf etwa 50 Quadratmetern Grassoden entfernt. Mit einer Fräse wurde dann

der Boden gelockert, um diesen mit Sand zu vermischen und Blumensamen einzusäen. Im Vorfeld hatten die Mitarbeiter des Dauchinger Bauhofs den Rindenmulch geliefert, den Garten vom Herbstlaub befreit und die Betonwände gereinigt.

Nun ist der Garten wieder schön, so Petra Heini nach dem großen Arbeitseinsatz der Eltern und des Bürgervereines. Die Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein sei einzigartig, und sicherlich werde man in Zukunft noch einige weitere Projekte gemeinsam angehen, hieß es. „So sieht gelebtes Familienzentrum aus“, resümierte Petra Heini beim gemeinsamen Mittagessen, das die Erzieherinnen mit einigen Eltern vorbereitet hatten. Der Bürgerverein unterstützte diese Aktion nicht nur tatkräftig, sondern auch mit 100 Euro. Das Geld war für den Kauf von Blumensamen, Farben, Pinseln und für die Bewirtung der zahlreichen Helferinnen und Helfer gedacht.

Der Bürgerverein konnte auch während der vergangenen beiden Pandemiejahre aktiv bleiben. Zum Beispiel griff man der Dauchinger Bläserjugend finanziell unter die Arme, weil die Ausbildung der Jungmusiker wegen zu geringer Einnahmen in Gefahr geraten War. Ganz nach dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligte sich der Bürgerverein auch an der Kunstaktion des Street-Art- Künstlers Jochen Laufer, der die graue Trafostation an der Schwarzwaldstraße mit einem Blumenwiesenbild versehen hat.

Gertrud Hauser

Bürgerverein Lebenskreis Dauchingen e.V. Dauchinger Anzeiger 01.04.2022 Darum gehört die Dose in den Kühlschrank Die rote Dose des DRK enthält lebenswichtige Informationen für die Rettungskräfte und den Notarzt. Dass die Rotkreuzdose möglichst im Kühlschrank gelagert werden soll, mag auf den ersten Blick seltsam anmuten. Doch einen Kühlschrank gibt es mittleıweile in nahezu jedem Haushalt und er ist leicht zu finden, steht er doch in der Küche. Ist die Dose einmal im Kühlschrank, so bleibt sie normalerweise auch dort. In der Dose befindet sich ein Blatt, auf dem Gesundheitsdaten, Hausarzt, Pflegekräfte, Angehörigenkontakte, aber auch Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht eingetragen werden. Zwei Aufkleber befinden sich ebenfalls in der Dose, einer sollte an der Innenseite der Wohnungstür, der andere am Kühlschrank angebracht werden. Auch die Notrufnummer 112 ist hier noch einmal vermerkt, denn sie wird in der Hektik oft vergessen. Schnelle Orientierung in Notlagen Sehen die Rettungskräfte den Aufkleber an diesen Stellen, so wissen sie sofort, dass sie hier dringend benötigte Auskünfte finden. Denn oft sind Menschen in Notsituationen nicht in der Lage, Fragen der Rettungskräfte präzise zu beantworten. Sind auch keine Angehörigen vor Ort, dann ist es für die Rettungskräfte noch schwieriger, wichtige Informationen zu erhalten. Was aber hat der Bürgerverein mit der Aktion zu tun? Der Bürgerverein hat in 2021 beschlossen, die Aktion „Rote Dose“ in Dauchingen bekannt zu machen und zu unterstützen. Sie erhalten die Rote Dose (auf Spendenbasis) Dose bei Wilfried Keller, Gartenstraße 1, Tel.: 07720 6 12 71

Am Samstag den 23. April starten wir in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten unsere diesjährige Saatgutaktion. Freiwillige Helfer des Kindergartens beginnen ab 10.00 Uhr, die Rasenfläche vor dem Gebäude in ein Blumenbeet von ca. 50qm umzuwandeln. Zunächst einmal muss hierzu die Grasnarbe entfernt werden, bevor mit schwerem Gerät der Boden gefräst werden kann. Die Aussaat erfolgt je nach Witterung an einem der Folgetage. Unsere Samentüten enthalten 25g Samen, die nach Angabe des Herstellers für 15qm Fläche ausreichen. Die Blumenmischung enthält über 30 mehrjährige; winterharte heimische Wildblumen und Kräuter, ideal geeignet auch für Halbschattenbereiche. Die Zusammensetzung unseres Bio-Saatgutes Bienenweide wurde von der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchheim speziell für Süddeutschland entwickelt. Mit unseren insgesamt 120 Samentüten könnten wir in Dauchingen 1.800qm Fläche in bunte, insektenfreundliche Blumenbeete verwandeln. Der Bürgerverein gibt alle seine Saatguttüten an Interessierte auf Spendenbasis ab. (zur Orientierung: der Selbstkostenpreis liegt bei 2 €). Und: Schicken Sie uns bitte – wenn es soweit ist – zur Veröffentlichung Fotos Ihrer ganz persönlichen Bienenweide. Wir wünschen uns allen viel Erfolg und Freude an diesem Gemeinschaftsprojekt. Der Vorstand des Bürgervereins …………………………………………………………………………………………..……… Ansaat-Tipps: Feine Samen sollten Sie unbedingt mit Sand untermischen. Das gilt natürlich auch für alle Samenmischungen. Man nimmt mindestens das 10-fache bis 20-fache des Volumens (vom Saatgut) an Sand. Das Saatgut sollte nach der Aussaat immer gut angedrückt werden. Man spricht hier auch von Bodenschluss. Die Samen sollten fest in die Erde gedrückt werden. So trocknen sie während des Quellens und Keimens nicht so leicht aus. Kleinere Flächen kann man mit einem Brett andrücken. Bei größeren Flächen sollte man sich eine Rasenwalze ausleihen. (Quellenhinweis: Internet)


30.03.2022

Abschied von treuen Kräften des Bürgervereins

Dank und anerkennende Worte für ihren Einsatz im Bürgerverein durfte der scheidende Vorsitzende Wilfried Keller und die beiden Beiräte Hilde Klotz und Karlheinz Hoffmann von Bürgermeister Torben Dorn und den anwesenden Vereinsmitgliedern entgegen nehmen. Foto: Gertrud Hauser Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn dankte Wilfried Keller, dem bisherigen Vorsitzenden des Bürgervereins, für dessen Engagement. Karlheinz Hoffmann und Hilde Klotz wurden auch gewürdigt. Dauchingen. Worte des Dankes und der Anerkennung gab es von Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder des Dauchinger Bürgervereines „Lebenskreis“ in der jüngsten Hauptversammlung' Unter anderem wurde der bisherige Vorsitzende Wilfried Keller aus seinem Amt verabschiedet. Der Bürgerverein wurde 2008 gegründet und bis 2015 von Dr. Günther Reinelt geführt. Vor sieben Jahren gab es einen Wechsel, und Wilfried Keller übernahm das Ruder. In seiner Laudatio an den scheidenden Vorsitzenden ging Bürgermeister Torben Dorn auf das ehrenamtliche Engagement Kellers besonders ein. Das Ehrenamt eines Vereinsvorsitzenden habe sicher nicht auf der Wunschliste für den Ruhestand gestanden. Trotzdem habe sich Keller bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Und wie akribisch Keller das Amt anging, war schnell zu erkennen. Zum Beispiel habe er den Dienstag zu seinem Behördentag gemacht. Er sei jeden Dienstag ins Rathaus gekommen, um anstehende Angelegenheiten zu besprechen. Aufgabenfelder gab es während der Amtszeit Kellers reichlich. Das Hauptaugenmerk richtete sich auf die Überarbeitung der Vereinssatzung denn im Laufe der Jahre hatte sich die Vereinsstruktur durch,neue Tätigkeitsbereiche verändert. Da galt es, die Vereinsstatuten an die Veränderung anzupassen. Das Ergebnis waren sieben statt sechs Aufgabenfelder. Hürden bewältigt Einiges Kopfzerbrechen und Mühe machten immer wieder gesetzliche Vorgaben. Dorn erinnerte an die „Unterstützungsangebotsverordnung“; ein Werk aus dem baden-württembergischen Sozialministerium, welches das Angebot der Alltagsbegleitung durch den Verein vor hohe Hürden gestellt hätte. »Mit vereinten Kräften und persönlichen Gesprächen im Ministerium konnte eine akzeptable Lösung gefunden werden, so Dorn. Wilfried Keller habe in seiner Tätigkeit als Vorsitzender mit Hartnäckigkeit, aber auch mit großer Gelassenheit vieles zum Wohle der Dorfgemeinschaft umgesetzt. Keller sorgte unter anderem dafür, dass das Feldkreuz, das früher auf dem Gelände des Lankenbühl stand, restauriert wurde und einen neuen Standort bekam. Auch um das Modell der katholischen Pfarrkirche; das seinen Dornröschenschlaf in einer Abstellkammer in einem Museum in Villingen-Schwenningen geschlafen hatte, hatte sich Keller gekümmert. Das Modell ziert nun den Eingangsbereich im Rathaus. Mit Stolz. könne man feststellen, dass sich das Wirken des Bürgervereines in der Gemeinde immer mehr zur geballten Kraft entwickelt habe, so Dorn. Weil bei ehrenamtlichem Engagement auch der Rückhalt in der Familie Wichtig ist, überreichte Dorn an Kellers Ehefrau Renate einen Blumenstrauß. Auch sie sei einige Jahre eine wertvolle Stütze des Bürgervereins gewesen. Internet-Café aufgebaut Nur sehr ungern verliere der Bürgerverein Karlheinz Hoffmann aus den Reihen der Verantwortlichen, hieß es weiter. Hoffmann sei seit der Vereinsgründung eine große Stütze gewesen. Er habe die Initiative zur Realisierung des Internet-Cafés ergriffen. Auch bei der Umsetzung war Hoffmann aktiv und habe mit seinen Mitstreitern das Internet-Café viele Jahre getragen. Auch dem Verein kam das EDV-Wissen zu Gute. Karlheinz Hoffmann betreute auch den Internetauftritt als Webmaster. Der Bürgermeister habe ihn als äußerst engagierten und lenkenden Beirat erlebt, und seine sachlichen weitblickenden Intensionen für die Entwicklung des Vereins werden nun fehlen, hieß es. Torben Dorn dankte dem ausscheidenden Beirat Karlheinz Hoffmann nochmals für sein ehrenamtliches Engagement. Seit nunmehr acht Jahren hatte sich Hilde Klotz im Gremium mit viel Engagement eingebracht und sei darüber hinaus seit der Vereinsgründung Mitglied im Bürgerverein, war weiter zu hören. Für diese ehrenamtliche Mitwirkung bedankte sich Torben Dorn bei Klotz mit einem Blumenstrauß. Torben Dorn nutze die Versammlung auch, um sich bei Barbara Lamers für deren Engagement im Nachbarschaftshilfeprojekt „Betreutes Wohnen zu Hause“ zu bedanken. Viele Hilfesuchende können mit diesem Angebot trotz ihrer Einschränkung ein selbstbestimmtes Leben in ihrem eigenen Haushalt führen. Doch der Aufwand dafür sei immens. Lamers ist die Anlaufstelle für die Hilfesuchenden und für die Alltagsbegleiterinnen. Lamers berät die Hilfesuchenden, sie führt die geeigneten Personen zusammen und erledigt auch die Abrechnungen. „Also eigentlich ein Vollzeitjob und das im Ehrenamt“, hieß es. Dorn dankte Lamers für die viele Zeit, die sie für den Bürgerverein opfert. Er hofft, dass sie mit Freude noch lange für den Bürgerverein wirkt. Gertrud Hauser



21.01.2022

Bürgerverein Dauchingen konnte 2021 viel bewegen: Mitstreiter willkommen

Der Bürgerverein Dauchingen konnte sich auch im Pandemiejahr 2021 stark einbringen. Das Engagement reichte von der Unterstützung musizierender Verein bis zur Organisation eines Schwimmkurses im Sommer. Der Dauchinger Bürgerverein engagiert sich auf vielen Ebenen sozial und konnte gerade im Pandemiejahr 2021 eine ganze Reihe Projekte erfolgreich verwirklichen. Die Nutznießer reichten von den musizierenden Vereinen bis zu Kindern, die im vergangenen Sommer Dank des Vereins schwimmen lernen konnten. Die musizierenden Vereine der Gemeinde wurden mit einer Geldspende unterstützt, weil gerade durch die Pandemie keine Veranstaltungen stattfinden konnten, mit denen die Vereine hätten Geld verdienen können. Die laufenden Kosten ließen so das finanzielle Polster dahinschmelzen. „]e mehr Personen sich anschließen, desto mehr Projekte lassen sich umsetzen.“ Der Bürgerverein unterstützte auch eine Kunstaktion an den Trafohäusern im Ort. Diese sonst eher grauen Gebäude konnten so durch den Graffiti- und Streetart-Künstler Jochen Laufer verschönert werden. Weil über mehrere Monate die Schwimmbäder geschlossen waren und so Schwimmkurse ausfallen mussten, organisierte der Bürgerverein kurzfristig einen Ferienschwimmkurs für Anfänger, bei dem 21 Kinder an einem kostenlosen Schwimmkurs teil nahmen. Der Bürgerverein setzte sich auch mit dem Thema digitaler Unterricht auseinander, das durch den Fernunterricht während der Pandemie akut wurde, wie nie zuvor. Benachteiligt waren hier Familien, denen keine mobilen Endgeräte zur Verfügung standen. Die Teilnahme am digitalen Lernen dürfe aber nicht an der finanziellen Situation im Elternhaus scheitern, so die Ansicht der Vereinsleitung. Vor diesem Hintergrund engagiert sich der Verein und versorgt Schülerinnen und Schüler mit den benötigten Notebooks. Im Dezember konnten die ersten vier Geräte ausgehändigt werden. Spontan wurde der Verein tätig, nachdem er vor wenigen Tagen von den Dieben gehört hatte, die die Spenden von den alten Christbäumen, die die Landjugend einsammelte, abgerissen hatten (wir haben in unserer  Ausgabe vom Montag, 10. Januar 2022 berichtet). Der Vorstand des Bürgervereins war bestürzt überdieses Geschehen und verdoppelte danach die Spende, die jährlich an die Landjugend geht, spontan. Die Landjugend bekam damit 200 Euro überwiesen. Auswirkungen der Pandemie Bei einigen Veranstaltungen musste sich der Verein den Beschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie beugen. So konnten die Sprechstunden von Dr. Günther Reinelt und Jochen Walter in der Wohnanlage „Löwen“, wie in all den zurückliegenden Jahren, nicht wie gewohnt stattfinden. Auch die Angebote im „Löwen“, wie unter anderem das gemeinsame Musizieren auf der Zauberharfe, die Ökumenischen Andachten oder die regelmäßige Gymnastik wie auch das jährliche Sommerfest, fielen der Pandemie zum Opfer. Info: All diese Aktionen des Bürgervereins Dauchlngen erfordern persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder, die sich im Bürgerverein engagieren und diesen auch tatkräftig unterstützen. Deshalb sucht der Vorstand des Vereins Menschen, die sich mit einbringen. „Je mehr Personen sich dem Verein anschließen, desto mehr Projekte lassen sich umsetzen", ist man sich im Bürgerverein sicher. Interessenten die sich vorstellen können, bei dem rührigen Bürgerverein mitzuwirken, können sich bei Hermann Schmutte unter der Telefonnummer 07720/66626 informieren